Herbstfahrt der WFS 04 Abt. Tauchen Sept. 2012

 

In jedem Jahr, so ist es noch Tradition, wurde eine Herbstfahrt veranstaltet. So auch in diesem Jahr.

Helga und Ingo hatten sich anfangs des Jahres bereit erklärt  diese zu planen und zu organisieren. Beide waren sich einig, die diesjährige Fahrt geht nach Rerik an den schönen Ostseestrand in das Ostseecamp Seeblick.

Lange im Voraus wurde angefragt, geplant, informiert und wurden Bungalows bestellt und reserviert. Auf Anraten vom Vorstand wurden später noch 2 Bungalows extra nachbestellt.

Bis kurz vor Ultimo waren 9 Bungalows für ca. 47 Leute, mit Kindern und Kleinkindern, bestellt und bezahlt.

Leider sprang dann der Eine oder Andere von seiner Zusage ab, und so mussten 2 Bungalows im Nachhinein wieder storniert werden. Insgesamt waren es 14 Leute, die, aus welchen Gründen auch immer, absagten. Im Endeffekt kamen doch immerhin 32 Vereinsmitglieder, Familienangehörige und Freunde zu diesem Event.

Nun ja, sei es drum!

Am Donnerstag fuhren Hans, Helga meine Frau und ich schon frühzeitig in Richtung Rerik. Wir hatten uns schon den Bungalow für einen Tag früher gemietet.

Erwähnen möchte ich hier besonders ein seit dem Sommerfest neues Mitglied.

Kerstin Markowski, welche schon 14 Tage auf Hiddensee Urlaub machte, kam auch schon am Donnerstag zum Campingplatz, stellte sich vor und richtete sich im Bungalow vor ihren Mitbewohnern Katrin und Jürgen Schr. häuslich ein!

 

Durch sachkundige Führung von Hans waren 2,5 Stunden Autobahn und Landstrasse ohne Probleme schnell überstanden. Als wir dort ankamen, übrigens bei schönstem Sonnenschein,

richteten wir uns in dem Bungalow häuslich ein und inspizierten gleich auch das Gelände des Campingplatzes.

Wunderschön gelegen auf der Steilküste zur Ostsee, gut organisiert und mit vielen sauberen und neuen Sanitäreinrichtungen sowie einer gepflegten Parkanlage ausgestattet. Aber anstatt gleich bei dem schönen Wetter einen Tauchgang zu machen, bevorzugten wir es eine Fahrt nach Rerik zu unternehmen. Ein Spaziergang an der Uferpromenade, und ein Essen im Vorgarten eines Fischrestaurants sowie eine Besichtigung der zahlreichen Boutiquen rundeten den Vormittag ab.

Zurück im Camp fragten wir noch Peter, Leiter der Tauchbasis „Atlantis“ vor Ort, nach den Aussichten auf Tauchgänge an diesem Wochenende. Leider machte er uns keine große Hoffnung!            Na ja rede du mal, dachten wir uns.

Im Nachhinein hätten wir noch am selben Tag einen Tauchgang machen sollen, denn die Prognose vom Peter traf voll und ganz ein. Stürmisches, regnerisches Wetter und Wellen

1,5 – 2 m hoch verhinderten eine Ausfahrt mit dem Boot sowie jegliche Tauchgänge von Land aus. Schade, schade!!

Ein Abendessen im Campeigenen Restaurant, sehr zu empfehlen, sowie ein Plausch unter Freunden auf der Terrasse des Bungalows beendete den ersten Tag.

 

Freitag:

Beim Augen aufschlagen sahen wir schon durch das Fenster des kleinen Schlafzimmers, dass die Prognose für diesen Tag  voll zugeschlagen hatte. Nach dem Frühstück dann ein ausgedehnter Spaziergang auf der Steilküste in Richtung Kühlungsborn. Nach der Hälfte der Strecke runter an den Strand, und zurück zum Ausgangspunkt.

Mittagessen im Bungalow! Chili con Carne war sehr lecker, und gab viel Luft!

Dann warten auf die ersten Vereinsmitglieder, die am Freitag eintreffen wollten. Peter W. und Dennis B mit Familienangehörigen waren die Ersten. Als Andreas eintraf  konnten wir dann auch gemeinsam, die, die jedenfalls anwesend waren, unseren großen Pavillon aufbauen, vom Camp geliehene Bierzeltgarnituren heranschleppen, die Zapfanlage installieren und den Pavillon für die Abende festlich illuminieren. Nach und nach trafen dann auch die restlichen Teilnehmer der Herbstfahrt ein. Das Schlusslicht bildeten Katrin und Jürgen Sch., die erst, beruflich bedingt, gegen 23 Uhr am Ort eintrafen.

Vorher jedoch war der Grill heiß, und heiß begehrt!

Vom Fisch  über Steak, Hühnchenbrust, Würstchen und vegetarischen Sachen wurde alles auf den heißen Rost gelegt, und je nach Geschmack goldbraun oder dunkel gegrillt und mit zahlreichen Salaten und anderen Beilagen verzehrt. Auch das Eine oder Andere Glas Bier und andere hochprozentige Getränke rannen  durch die Kehlen.

Leider waren nicht alle Vereinsmitglieder so gesellig und beteiligten sich an dem fröhlichen Beisammensein unter dem Pavillon. Viele waren schon nach dem Essen in ihren Unterkünften verschwunden, oder waren auch gar nicht erst erschienen.

So haben sie auch die Jahreswende von unserem Vereinskamerad Horst (Hotte) versäumt. Er wurde nämlich um 00Uhr 68 Jahre alt, und wurde von uns mit einer Torte mit Jahreszahl und einem T-Shirt überrascht. Die Überraschung, und die Freude darüber war seinerseits groß! Er überraschte uns im Gegenzug dann mit 3 mitgebrachten Flaschen Sekt.

Noch einmal nachträglich „herzlichen Glückwunsch Hotte zum 68 ten!“

 

Samstag:

Morgens die gleich Sicht aus dem Fenster auf das Wetter. Scheiß Wetter, jedenfalls zum Tauchen. Also was tun?

Einige blieben in ihren Unterkünften, andere wollten von Rostock aus mit der Fähre nach Dänemark übersetzen, hat aber nicht geklappt, und wir spazierten vor dem Mittagessen an der Steilküste entlang diesmal Richtung Rerik. Nach der Hälfte ging es auch hier wieder unten am Strand zurück zum Strandabgang an der Tauchbasis im Camp.

Wir Hans, Helga meine Frau und ich verzehrten unser selbst gemachtes Mittagessen dann im Bungalow, während andere das Restaurant besuchten, und dort satt wurden.

Nach dem Essen noch ein ausgedehnter Spaziergang über das Campinggelände.

„ Wohnwagen kucken“ war angesagt!

Am Abend dann, wie ich finde, unschöne Situationen.

Einige Neumitglieder, und Mitglieder die man lange nicht gesehen hat, kamen ohne zu grüßen oder sich vorzustellen zum Pavillon, setzten sich au freie Plätze, und hatten , nachdem der Grill heiß war, auch gleich ihr Fleisch als erster auf dem Grill. Nach dem Verzehr des Grillgutes waren diese Vereinsmitglieder auch genau so schnell wieder, ohne Gruß, in ihren Unterkünften verschwunden.

 

Eine Vereinsfahrt wird meines Erachtens durchgeführt, um den Kontakt und die Geselligkeit unter den Vereinsmitgliedern zu pflegen und zu fördern!

 

Aber leider scheint das in unserem Verein nicht mehr das hohe Ziel zu sein.

 

Mitglieder, die sich an diese Maxime halten saßen dann auch an diesem Abend noch bis ca. 23 Uhr beisammen, und redeten über Gott und die Welt.

 

Sonntag:

Blick durch das Schlafzimmerfenster.  Das schönste Wetter!

Nun hatte aber keiner mehr die große Lust das Tauchgerödel aus zu packen und einen Tauchgang zu machen. So wurde nach dem Frühstück aufgeräumt, und der große Pavillon abgebaut, sowie anschließend die Bungalows geräumt.

Auch hier wieder eine vereinsunwürdige, unschöne Situation.

Während sich der harte Kern abmühte den Pavillon ab zu bauen und auf zu räumen schauten einige Vereinsmitglieder von weitem und durch die Fenster zu, und dachten so bei sich „lass die mal machen“ die können das!

 

Alles in Allem war es doch noch eine recht schöne Vereinsfahrt. Wobei ich mich hier noch einmal bei den beiden Ausrichtern Helga und Ingo ganz ausdrücklich bedanken möchte für die hervorragende Organisation und Ausrichtung dieser Fahrt!

 

Ach ja erwähnen muss ich dann allerdings noch, dass Carsten K. und Bernard R. sich am Sonntag Mittag doch noch aufrafften, und den einzigen Tauchgang bei dieser Tauchfahrt machten.

 

Mit sportlichem Gruß

 

Dieter  

 

Ein ganz wichtiger Nachtrag:

Am Samstag stürzte sich Jürgen Schröder nach seinem Jogginglauf todesmutig in die aufgewühlte Ostsee. Bekleidet mit Badehose, Füßlingen, T-Shirt und Handschuhen kämpfte er mit den meterhohen Wellen. Er kam erst wieder raus als wir ihm vom Strand aus riefen, denn uns wurde so langsam kalt!

 

 

 

 

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